Mittwoch, 9. Januar 2008

Von wegen altes Handwerk!!!

Sehr aktuell ist es sogar, was ich mache. Habe ich doch vom Vogt nun einen super Link zu Schafen und Wollverarbeitung in aller Welt bekommen. Auch heute wird in vielen Ländern noch so gearbeitet, wie ich es bisher gemacht habe - seit tausenden von Jahren quasi hat sich nichts daran geändert. Daran sehe ich wenigstens, dass ich nicht so ganz falsch mit meiner Recherche liege.

Hier der Link zu dieser sehr interessanten Studie über Entwicklungsländer: http://www.payer.de/entwicklung/entw0822.htm

Sonntag, 6. Januar 2008

Die hohe Kunst des Teppichknüpfens

Bis ich denn man die ersten Kettfäden für mein Kleid aufspannen kann auf meinem Gewichtswebstuhl ,wird noch einige Zeit ins Land gehen *hüstel*. Von daher wird selbiger derzeit für allerlei Experimente genutzt.

Inspiriert von meiner Schwester Aleydis und dank einer sehr guten Downloadseite für alte, hauptsächlich englische Handarbeitsbücher (http://www.cs.arizona.edu/patterns/weaving/books.html) habe ich mich mal mit dem Teppichknüpfen beschäftigt und festgestellt, dass man dies auch auf einem Gewichtswebstuhl machen kann.

Kurzerhand habe ich dann das bereits sich auf dem Tuchbaum befindliche Probestück verwendet, um einmal eine Körperbindung auszutesten und anschliessend Teppichfransen zu knüpfen. Es sieht zwar gut aus, aber wie ein überregional bekannter Journalist aus Grevenbroich so schön zu sagen pflegt: Ich habe Rücken - und das man nicht zu knapp. Es macht wohl wirklich Sinn, den Teppich von unten nach oben zu knüpfen und nicht umgekehrt.

Samstag, 5. Januar 2008

Satz mit X ....

.... war wohl nix. Ich musste feststellen, dass gaaanz dünne Fäden sich gar nicht zum Weben eignen. Und dabei wollte ich doch eine schöne filigrane Borte herstellen. Nunja, shit happens.

Samstag, 24. November 2007

Zwischenbilanz

Nach langen, arbeitsreichen Monaten kann ich stolz verkünden, dass ich nun von den 50 Kilo Rohwolle genau 500 Gramm versponnen und gefärbt habe. Es werden wohl noch einige Winter ins Land gehen, ehe ich fertig werde - wenn ich nicht gerade im jetzt kommenden Winter wochenlang eingeschneit bin und nicht vor die Tür gehen kann. Aber das wollen wir mal nicht hoffen.

Das Färbeprojekt habe ich in Kooperation mit den Löwen der Schlacht durchgeführt, zu deren Abschlusslager wir eingeladen waren - im übrigen noch einmal Danke für die Einladung. Im Vorfeld habe ich die Wolle mit einer Warmbeize vorbehandelt, damit die Fasern die Farbe aufnehmen können. Für 500 g Wolle habe ich 100 g Alaunsalz in Wasser aufgelöst und einen Schuss Essigessenz hinzugefügt. Als das Wasser leicht köchelte, kam die vorher angefeuchtete Wolle mit hinein, wurde ca. 1 Stunde gekocht und dann vom Herd genommen und abgekühlt.




Gefärbt haben wir mit Krappwurzel, wie man sehen kann, ist es ein wunderbarer Rotton geworden. Zwar gibt es einige Unregelmässigkeiten in der Wolle, liegt hauptsächlich daran, dass sich der Faden beim Färben wieder recht stark verdreht hat. Von daher habe ich die Wolle nach dem Färben noch einmal auf die Haspel gespannt und dann erst zu Knäueln gewickelt. Allerdings sollte man nach dem Wickeln nicht mit weisser Wolle stricken, denn nun hat mein Poncho einen wunderbaren leichten orangefarbenen Streifen, *narf*.

Montag, 8. Oktober 2007

Katze im Schafspelz

Bisher habe ich es ja völlig verpennt, meine fleissige Mitarbeiterin vorzustellen. Sie ist eifrig dabei, wenn es ums Wolle kämmen, geht, meine kleine Kitty:



Anschliessend lässt es sich ja auch prima auf der gekämmten Wolle ausruhen...

Donnerstag, 4. Oktober 2007

Lebenszeichen

Ich lebe noch und habe noch nicht aufgegeben, ich bin noch dabei, fleissig Wolle zu waschen, kämmen und verspinnen ....

Mittwoch, 19. September 2007

Urlaubspause!!!!

Auch Handwerkerinnen brauchen mal eine Urlaubspause, ab nächste Woche gehts weiter.