Sonntag, 13. Februar 2011

Ein Projektbeutelchen

Das ist mir schon vor einiger Zeit von der Nähnadel gehüpft. Jetzt wirds mal Zeit, das gute Stück auch mal zu zeigen. Genäht ist es aus dunkelblauem Leinen und gefüttert mit blau-weissem Baumwollstoff. Auf das Beutelchen habe ich mit rotem Leinenstoff ein Wollknäuel appliziert. Innen drin ist ein Fach für ein Nadelspiel. Das Beutelchen reicht, um ein Knäuel Wolle wohin auch immer mit sich mitzunehmen und ein kleines Projekt (Stinos oder was auch immer) zu beherbergen.



Es gab aber auch mal wieder Experimente in der Küche. Nachdem ich es letztens vergebens versucht hatte, Käse zu machen, habe ich dieses Mal den Versuch mit dem Joghurtbereiter gestartet. Lab-Tablette wurde klein gemacht und zusammen mit der Frischmilch in den Bereiter gegeben. Das Ganze habe ich dann die gesamte Nacht stehen lassen. Heute mittag habe ich dann die Masse, die schon Frischkäse sehr nahe kommt, zum Abseihen in ein Tuch gegeben. 


Neben dem Käse stehen zwei Gläser Lemoncurd, die ich nach einem Rezept aus diesem Blog hergestellt habe. Allerdings - wie am linken Glas erkennbar - hätte ich vielleicht zwei kleinere Gläser nehmen sollen, nunja, wenigstens hat es mit dem Vakuum im Glas funktioniert.

Und dann war da noch der Kuchen, den ich gebacken habe. Und zwar hatte ich mal wieder Appetit auf Marmorkuchen. Gebacken nach ein Rezept aus diesem Buch und einfach nur lecker. Nur schade, dass er nicht so richtig aufgegangen ist. Wahrscheinlich lag es am Weinstein-Backpulver.



In diesem Sinne gehe ich jetzt die Teestunde nachholen.

Samstag, 29. Januar 2011

Butter bei Rapantes (nicht vorhandene) Fische

Fisch mag in diesem Hause so richtig nur die kleine vierpfotige schwarz-rot-beige Kätzin, Katerchen frisst Fisch zwar, wenn es nix anderes gibt, aber muss auch nicht sein. Und meine Liebe zu Fisch geht über Klötzchenfisch und Thunfisch nicht wirklich hinaus.

Butter gibt es hier aber trotzdem, und zwar dieses Mal selbstgemachte leicht gesalzene Sauerrahmbutter nach einer Anleitung der Dinkelhexe. Allerdings habe ich den Mixer eingesetzt, wobei zu überlegen ist, ob ich mir nicht so eine tolle Buttermaschine auch zulege. Da ich so eine gute halbe Stunde mindestens das Gerät im Einsatz hatte und es eigentlich auch noch länger brauche, wäre das vielleicht eine gute Alternative. Auch wenn mir bewusst ist - aus der Erfahrung mit meiner handbetriebenen Getreidemühle heraus - dass dies sehr viel Muskelkraft bringen wird und mindestens doppelt zu lange dauert. Die Butter bewahre ich in meiner schönen Butterdose auf, durch das Wasser, das im Gefäss drin ist, wird die Butter schön gekühlt und bleibt frisch. Es hat auch gestern nur wenige Stunden gedauert, ehe die Butter richtig fest war. Und lecker ist sie.


Für das Brot habe ich dank einer lieben Freundin aus dem Wupperspinner-Forum nun eine schöne Aufbewahrungsmöglichkeit, dekorativ und praktisch zugleich:

Dieser wunderschöne Brottopf ist diese Woche mit einigen schönen Überraschungen begleitet bei mir eingezogen und hat schon seinen Platz in der Küche gefunden. Das Brot legt man mit der Schnittkante nach unten in den Topf hinein, so bleibt es dann schön frisch. Einmal wöchentlich muss der Topf mit Essigwasser ausgewaschen werden, damit Schimmel keine Chance hat.

Jetzt aber genug getextet für heute. Nun gilt:


Jenau! Und nein, warten kann isch jetzt nischt mehr, ich jeh jetzt den Tach jeniessen, zumindest, wat daffon noch übrisch iss. Man liest sisch...

Sonntag, 16. Januar 2011

Auch 2011 weiterhin fleissig

Im Hause Rapante klappern nach wie vor fleissig die Nadeln und schnurrt auch mal wieder das Rädchen. Endlich sind die Stulpen San Sebastian fertig geworden und wärmen schon munter meine Hände.


Aus einem Spinnswap bei ravelry habe ich im vergangenen Herbst eine blau-weiss-schwarze Merino-Leinen-Mischung bekommen, diese habe ich mit Isländer Polarfuchs verzwirnt. Das Garn ist seeeeehr kuschelig weich und warm geworden. Was ich draus stricke, weiss ich noch nicht so genau.


Vor kurzem hat Sabine von der Frechener Wolloase angefangen, Kardenbänder zu färben. Natürlich habe ich ihr die Bitte nicht abschlagen können, testweise einmal anzuspinnen:


Diese wunderschöne Wolle ist Neuseelandlamm, lässt sich schön verarbeiten und die Farben sind einfach eine Wucht. Dazu habe ich dann ein blaues Kardenband auch von Sabine verzwirnt, daraus wurde ein kunterbuntes Allerlei:


Was draus gemacht wird, weiss ich derzeit auch noch nicht. Ich warte darauf, dass die Wolle zu mir spricht. :-)

Montag, 3. Januar 2011

Gut behütet ins neue Jahr


Das neue Jahr hat gerade begonnen, da bin ich schon wieder fleißig, dieses mal war es mal mit der Nähmaschine. Zum einen ist mal endlich der Cordrock fertig geworden, der so gute 2 Jahre jetzt abgelagert war. Es müssen zwar noch ein paar Abnäher gemacht werden, aber er ist schon tragbar:


Dann habe nach einer Vorlage von dieser Website zwei Hüte passend zum Rock gemacht. Da ja noch genügend Stoff über war, hat sich das angeboten, es reicht sogar noch für einen dritten. Der erste, der Prototyp sozusagen, ist ein wenig klein geraten, sitzt mir gerade mal auf dem Hinterkopf. Nunja, ich werde schon eine Abnehmerin dafür finden. Gefüttert habe ich das Ganze mit einem violetten Blümchenstoff, den ich auf dem holländischen Stoffmarkt erworben hatte. Als Deko habe ich dann noch ein Blümchen aus dem Futterstoff mit einem kleinen Knopf draufgenäht.



Den nächsten Hut habe ich dann deutlich größer gemacht, da passen schon fast alle Haare drunter, *grins*. Als Futterstoff habe ich einen blau-rot gestreiften mit roten Rosen verzierten Stoff genommen, auch vom holländischen Stoffmarkt. Hier gefällt es mir ganz gut, dass der Futterstoff ein wenig herauslugt, bei diesen schönem Stoff wäre es zu schade, wenn man ihn nicht sehen könnte. Das Stoffblümchen hat dieses mal in der Mitte eine rote Glasperle. Da die Kamera streikte wegen leeren Akku muss ich die Fotos von den Blümchen nachreichen.


Zwischendurch ist dann aber auch mein Barett San Sebastian fertig geworden, eine schöne warme Mütze - und da passen meine Haare drunter:



Und weiter gehts mit dem Weihnachtsgeheimnis, jetzt sind die Handstulpen San Sebastian dran, ich hoffe, ich komme noch mit der vorhandenen Wolle aus.

Freitag, 31. Dezember 2010

Handarbeitsbilanz 2010

Gestricktes 2010:


16,5 Paar Socken
2 große Tücher

2 kleine Halstücher
1 Weste mit Rundpasse
1 Paar Handschuhe
1 Mütze
1/4 Jacke (der Rest hatte ja schon die liebe Queen gestrickt)

Strickmässig war ich für meine Verhältnisse doch recht fleissig.

Vorsätze fürs neue Jahr habe ich soweit nicht viele, eigentlich keine, ja, vielleicht mehr die Nähmaschine betätigen und mehr Bücher lesen, mehr für mich tun. Ja, ist auch schon was.

In der neuen Nähecke macht das Schneidern ja dann auch viel mehr Spass (wenn auch nicht immer):


Vielleicht sollte ich mich auch mal wieder an meine Rädchen setzen, die seit dem Weihnachtsbasar beide Pause hatten:



Auf jeden Fall habe ich für das nächste Jahr schon genug Ideen und Anleitungen, was ich noch so alles machen möchte.


Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Dienstag, 28. Dezember 2010

Weihnachtsgeheimnis 2010

Beim Wollklabauter mache ich auch 2010 wieder beim Weihnachts-KAL mit. In diesem Jahr gibt es Mütze, Handstulpen und Socken. Die Mütze habe ich gestern angefangen mit einer Strangwolle von Opal, die da so schön sich Blätterwald nennt. Viel ist es noch nicht, aber es lässt sich schon erahnen, wie schön das gute Stück wird.

Sonntag, 26. Dezember 2010

Bunte Wolle bei der Maus

Die Sendung habe ich heute morgen verpasst, das Buch, was ich gerade lese, war einfach zu fesselnd (Reckless).

In der ARD Mediathek kann man aber den Beitrag aus der Sendung mit der Maus von heute sehen, wie bunte Wolle entsteht. Auch für mich mal interessant zu sehen. Und nebenbei bemerkt, wusste ich gar nicht, dass der Christoph auch stricken kann, *grins*.

Hier ist der Link zum Beitrag: http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=6138126

Und vor lauter Gucken habe ich doch fast die Kartoffeln auf dem Herd vergessen.... Wenigstens sind sie nur ein wenig angekokelt und können noch weiter verwendet werden - und die Küche steht auch noch.