Sonntag, 25. Mai 2014

Magische Momente

Kennt das jemand? Du schlägst ein neues Projekt an, und weisst sofort, dass du gerade das neue Lieblingsteil strickst.

Momentan  geht es mir mit zwei Projekten so. Aus einer wunderbaren roten Merinowolle vom Finkhof arbeite ich gerade eine Tunika aus dem Buch "Knitting Nature" von Norah Gaughan. Das Vorderteil ist mittlerweile fertig, und die Ogee Tunic hat schon richtigen Lieblingsteil-Charakter.


Gleichzeitig arbeite ich mit Drops Alpaca und Mille Colori von Lang Yarns an einem sehr schönen zweifarbigem Tuch, dem Nymphalidea. Länger hatte ich schon vor, ein zweifarbiges Tuch zu stricken, und dieses hatte es mir jetzt angetan.



Das Tuch wird mit verkürzten Reihen und einem simplen Lochmuster gestrickt.

Beide Projekte bescheren mir derzeit wahre magische Momente beim Stricken, und es macht richtig Spass. 






Rapante on tour: Schwarzwald 2014

Kinners, wie die Zeit wieder rennt. Jetzt ist der Trip in den Schwarzwald auch schon wieder 4 Wochen her, und erst jetzt kann ich mich mal zum Bloggen aufraffen.

Dieses Jahr habe ich es endlich mal wieder geschafft, ins Elzbachtal zu fahren, auf den schönen Hänslehof wieder. Praktischerweise fiel das Wollfest in Backnang auf dieses Reise-Wochenende, so dass ich mir dann ein paar schöne Geburtstagsgeschenke selbst kaufen konnte.

Das Backnanger Wollfest war schön und hatte eine ganz besondere Atmosphäre. Wahrscheinlich lag es daran, dass die Veranstaltung in einer Walldorfschule stattfand, aber es hatte schon eine (doch sehr sympathischen) Müsli-Charakter. Es gab viele nette kleinere Betriebe zu sehen und Handfärberinnen, die man sonst nicht oder nicht so oft zu sehen bekommt. Besonders fand ich die Klöppelarbeiten - und irgendwann möchte ich auch das noch mal lernen. Es gibt ja immer was zu tun. :)

Ach ja, meine Geburtstags-Geschenke waren dann die Folgenden - dazu kommt noch ein kleines Filzbuch, das ich dann in Elzach gekauft habe.

 


Der Merino-Strang ist bereits verhandspindelt und wartet jetzt auf ein passendes Pendant, das ich hoffe in Euskirchen nächstes Wochenende zu finden. Von Spinning Martha wollte ich schon immer einmal etwas verstricken, auch wenn ich noch kein passendes Projekt dazu habe, kommt Zeit, kommt Projekt. Wie immer. Und Drachenwolle gefällt mir seit einiger Zeit immer mehr.

Der Hänslehof hat sich nicht wesentlich verändert, das Zimmerchen war wieder wunderschön und sauber, das Frühstück abwechslungsreich und reichlich. Leider wurde der super-liebe Hund vor einiger Zeit überfahren. Das war schon sehr traurig, hatte ich mich doch auf den super-zahmen Gesellen gefreut.

Dieses Mal hatte ich mehr Zeit als das letzte Mal, mir die Gegend anzuschauen, und ich bin mehr gewandert. Es ging hinauf auf den Huberfelsen, wo ich trotz Regen und Nebel einen wunderbaren Ausblick über das Elzbachtal hatte.








Da ich Ende der Osterwoche in Elzach war, konnte ich noch eine Menge schöne Osterdekorationen bewundern. Besonders im kleinen Park waren jede Menge Osterhasen und Lämmchen zu sehen.











An meinem Geburtstag habe ich dann einen kleinen Ausflug nach Waldkirch gemacht und mir dort die Ruine der Kastellburg angeschaut. Der Pfad zur Burg war mit Ritterfiguren und Infotafeln versehen, die teilweise schon einiges an Unterhaltungswert boten. In einem kleinen sympathischen Café mit Bio-Produkten habe ich dann einen sehr leckeren Käsekuchen gegessen und Milchkaffee getrunken. Und weil es Montag war, und viele Gaststätten geschlossen hatten, habe ich im Bahnhofs-Imbiss von Elzach eines der besten Döner überhaupt genossen. Auf jeden Fall habe ich den Tag genossen.








Sonntag, 30. März 2014

Orientalische Tanzträume

Hallelujah, war das jetzt ein Nervenkrieg die letzten Wochen und Tage.

In der kommenden Woche werde ich mit meiner Bauchtanzgruppe auf einem Tanzfest auftreten und brauchte ein klassisches Tanzkostüm. Und wie frau ja dann ist, packt sie der Ehrgeiz, das komplett selbst zu produzieren.

Im Fundus lässt sich dann immer etwas finden, was passt. Jägerin und Sammlerin findet ja über das Jahr immer etwas, was sich mal verwursten lässt. So wurde schnell ein schwarzer Stoff gefunden, der mit Pailletten bereits bestickt war und nur noch um BH-Oberteil und Gürtel genäht werden musste. Ein verstärkter schwarzer Stoff fand sich auch noch für den Gürtel, so dass ich dann direkt loslegen konnte.



Als Nächstes habe ich dann erst mal das Oberteil gepimpt. Dazu habe ich ne Menge Paillettenband verwendet und einen schönen großen Glitzerstein gefunden. Zusätzlich habe ich noch mit schwarzem Strechstoff den oberen BH-Rand unterlegt und einen Neckholder zum besseren Halt angenäht.

Kniffliger wurde es dann beim Gürtel, braucht der doch eine Menge Fransen, meist aus Perlen. Leider musste ich feststellen, dass Goldton nicht gleich Goldton ist, ich fand keine passenden Rocailles zu denen, die ich bereits hatte, also musste eine andere Lösung her - knapp zwei Wochen vor dem Auftritt.

Auf der Suche nach goldfarbenen Stofffransen habe ich dann "nur" schwarze gefunden, die dann eben herhalten mussten. Die bereits aufgezogenen Rocailles habe ich als Applikation auf den Gürtel aufgebracht, und das Ganze nochmals mit Paillettenband umrundet.

Leider ist mein Rock einen Volant zu kurz (aber der wird noch verlängert), schade, der rote hätte gut dazu gepasst. Ein Mädel aus meiner Bauchtanzgruppe überlässt mir für den Auftritt freundlicherweise einen schwarzen Rock. Auf jeden Fall wird der rote Rock noch verlängert, denn er sieht meiner Meinung nach schön aus.



Und dann habe ich mal meine Häkelnadel seit seeeeehr langer Zeit gezückt, und Handstulpen gehäkelt. Im Mein Wollkontor in Königswinter, wo ich mit meiner Pulheimer Strickgruppe am Veilchendienstag einen wunderbaren Zugsocking-Nachmittag verlebt habe, fand ich eine goldfarbene Wolle, ideal für mein Kostüm. Dazu habe ich dann noch ein passendes Haarband gestrickt.


Zwei zerstochene Fingerkuppen und ein zersetztes Nervenkostüm später wurde dann am gestrigen Nachmittag mein Kostüm endlich fertig, ich finde, es ist sehr gut geworden. Das Tanzfest kann dann endlich kommen.



Jetzt kann ich dann endlich gucken, dass ich meine Bettjacke aus handgesponenem Alpaka und Die vier Jahreszeiten aus Lana Grossa Meilenweit fertig bekomme. Gestern abend allerdings war keine Strick- sondern mehr Couch-Schlaf-Zeit.

Das nächste Mal fange ich endweder früher mit dem Kostüm an oder lasse mir eines in Istanbul oder whererever anfertigen.

Mittwoch, 1. Januar 2014

Adieu 2013, willkommen 2014

Irgendwie habe ich den Eindruck, dass die Zeit quasi verfliegt ohne Ende - zumindest dann, wenn ich mit Dingen beschäftige, die mir Spass machen. Im Büro dagegen habe ich das Gefühl, dass die Zeit wie flüssiger Teer vor sich her dröppelt. Gefühlt sind es dann für mich schon später Nachmittag, aber eigentlich ist es erst 11.30 Uhr. Geht es noch anderen so?

Wenigstens tröstet es mich, dass insbesondere die Zeit seit meinem Urlaub in Schottland im August bis jetzt quasi verflogen ist. Das bedeutet nämlich, dass ich mich mit vielen spassigen Dingen beschäftigt habe.

Und wie immer blieb mal wieder die bloggerei auf der Strecke, *seufz*. Ich nehme es mir aber auch nicht konkret für dieses Jahr vor, das zu verbessern.

Wagen wir mal einen kurzen Abriss des Jahres 2013. Direkt zu Anfang haben die bepelzte Regierung und ich uns den Glückgriff des Jahres ins Haus geholt: Den Prinzregenten. Zwar werden beide nicht die besten Freunde, aber mittlerweile akzeptiert man sich gegenseitig und schafft es auch manchmal, gemeinsam auf dem Bett zu liegen - aber jeder in seiner Ecke. Katerchen ist auch sonst ein umgänglicher Zeitgenosse, dem alle Herzen zufliegen. Im Sommer bin ich mit Prinz an der Leine im Garten jeden Tag gewesen, denn der Gute ist so zutraulich, dass ich ihn nicht allein draußen laufen lassen möchte. Hat aber auch gut funktioniert, auch wenn wir uns nie darüber verständigen konnten, warum er denn jetzt nicht über die Zäune klettern sollte. Jetzt im Winter gehen wir immer meine Eltern im Parterre für ein paar Stunden besuchen. Da gibt es auch immer eine leckere Portion Sahne - und so langsam sieht man es dem Guten auch an. ^^






Die bepelzte Regierung ist seit dem Einzug von Prinz sehr viel entspannter geworden. Es war das erste mal, dass ich nach meiner Rückkehr aus dem Urlaub freudig begrüsst und beschmust wurde. Auch das Feuerwerk gestern abend hat Kitty weniger ausgemacht als die Jahre zuvor. Seit der Erkältung im letzten Winter wissen wir, dass die bepelzte Regierung an einer Herzinsuffizienz leidet und täglich Tabletten nehmen muss. Auch einen monatlichen Tierarztbesuch mit Spritzen kann ich ihr leider nicht ersparen. Der Guten geht es aber sehr gut, sie ist sehr munter und aktiv. Das Großmütterchen friert mittlerweile sehr, daher hat der Große Weihnachtskater auch eine schöne warme Kuscheldecke für sie mitgebracht.





Schottland war wie immer schön, dieses Mal ging es zu den äußeren Hebriden Harris und Lewis. Die Menschen dort sind wirklich tiefenentspannt, das Leben kam erst gegen Mittag in Gange, die Leute hatten Zeit, alles ging einen Schritt langsamer. Wir haben in einem Hostel übernachtet, das in einem Freilichtmuseum lag (Gearrannan) und viele Steinkreise erkundet. Und natürlich eine Menge gestrickt, entspannt, gelesen und gelacht.











Strickmässig war ich recht fleißig, vor allem große Teile. Eine Jacke und drei Pullis sind fertig geworden. Leider wurde die Weste für meinen Vater zu Weihnachten nicht fertig, ging mir doch bei Bündchen die Wolle aus und kann auch erst im neuen Jahr geliefert werden. Das erste Teil für 2014 ist auch schon fertig geworden, in der vergangenen Nacht wurde die Mütze aus kuscheliger Shilasdair fertig, allein es fehlt noch der Pompom.





Alles in allem war 2013 ein Jahr voller Stricken, Lesen, Lachen, Lernen, Freunde, Arbeit und kreativer Alltagsbewältigung. Für 2014 wünsche ich mir das auch.

Sonntag, 14. April 2013

Hurra, wir leben noch

... könnte frau derzeit von frei nach Simmel sagen. Ja, ich lebe noch, die letzten bzw. ersten Monate des neuen Jahres war nur gespickt von vielen Ereignissen, die selten erfreulich waren. Das betraf zum einen die Gesundheit - und nicht nur meine, sondern auch die bepelzte Regierung und ihr neuer Gefährte waren davon betroffen. Und gerade die betagte Dame tat sich mit der Erkältung, die bei uns dreien die Runde machte, besonders schwer. Als Langzeitfolge müssen wir leider noch heute jeden Morgen das Ritual des Wirbringeneinetabletteineinekatze begehen. Nicht immer schön.

Nachdem die Gesundheit wieder hergestellt war, gab es diverse andere Problem, u. a. mit dem Internet (was nicht immer ging) und dem Auto (was dann ersetzt werden musste, es ist interessant im morgentlichen Berufsverkehr am Autobahnkreis Köln-Süd liegen zu bleiben, aber nicht wirklich zu empfehlen.

Der lange und anhaltende Winter hat auch seine Spuren hinterlassen, erst heute bin ich wieder auf leichtere Jacken umgestiegen und habe Frühling erklärt. Dieser ist bemerkbar seit einiger Zeit, das sagen mir seit Tagen Dröhnschädel und Schniefnase. Eigentlich sollte ich auch zu meinem Geburtstag meine Gartenparzelle übernehmen. Aber da es zu kalt bisher war, kann das Team von gartenglück erst jetzt auf den Äckern die Pflänzchen setzen, so dass sich die Übergabe zwei Wochen nach hinten verschiebt. Vielleicht habe ich deswegen auch noch nichts vorgezogen? Nun denn, dafür wird es langsam Zeit.

Wenigstens im Studium läuft es gut, ich habe schon einige Klausuren bestanden und die erforderlichen Punkte für die Bachelor-Thesis zusammengetragen. Die letzte Klausur war dabei schon ziemlich knifflig. Business Economics bei einem deutschen Professor, der jahrelang in Kapstadt gelehrt hat, ist ziemlich anstrengend. Anyway, sie ist geschafft. In den nächsten Klausuren darf ich wieder juristische Gutachten schreiben - ich liebe juristische Gutachten, kein Scherz!!!

Die Vergesellschaften der bepelzten Regierung mit ihrem Prinz verläuft recht gut, zwar lässt frau den Herrn immer noch nicht so ganz in ihre Nähe und frau zickt auch noch gerne rum, aber es gibt kein Gehaue und Gebeisse. Und das Fauchen beschränkt sich auf die Seite der bepelzten Regierung. Ich bin da guter Dinge, dass sich die beiden bald gut anfreunden werden. Mir kam bereits zu Ohren, dass beide in meiner Abwesenheit auf dem Bett gelegen haben. Zwar jeder in einer anderen Ecke, aber das ist schon mal ein guter Anfang.

Gestrickt und gesponnen wird hier nach wie vor, ich habe auch wieder mehrere tolle Strickrunden gefunden, wo ich mich wohl fühle und gerne hinfahre. Ich habe auch endlich den zu kurz geratenen Urlaubspulli aufgemacht und verlängert, und jetzt gefällt er mir richtig gut. Irgendwie habe ich zwar nicht das richtige Kontrastgarn verzwirnt, aber der Pulli ist trotzdem sehr reizvoll geworden, und ist eins meiner Lieblingsstücke.

Dann wurden auch die SOS-Rettungssocken, angeschlagen im Urlaub, mal endlich fertig und wurden überfärbt. SOS-Rettungssocken hießen sie deshalb, weil sie derart grell in Gelb und Orange eingefärbt waren, dass ich im Fall der Fälle nur hätte die Schuhe ausziehen brauchen, und man hätte mich selbst vom Mond aus noch ausfindig machen können. Also wurden sie flux mit roter und blauer Lebensmittelfarbe überfärbt und machen sich jetzt sehr reizvoll.

Weihnachtszeit ist bei mir seit Jahren immer KAL-Zeit, und da ich in der vergangenen Weihnachtszeit sehr früh mit Weihnachtsgeschenken und Wichtelpäckchen fertig war, habe ich gleich bei dreien mitgemacht. Natürlich zum einen beim obligatorischen Weihnachts-KAL vom Wollklabauter. Dieses Mal wurde es wunderschöne filigrane Stola, gestrickt aus Centolavaggi von Filatura Di Crosa. Dieses wunderschöne Teil hüpfte mir nun vor einigen Tagen von den Nadeln.
Und weil es mir an Großprojekten noch nicht genug war, wurde auch noch das Adventskalendertuch von Utlinde gestrickt. Dafür habe ich ein handgefärbtes Merino Lacegarn von der Frechener Wolloase verarbeitet, und weil ich nicht wusste, ob das Garn auch noch für die Abschlusskante reicht, habe ich dafür ein Garn von Malabrigo genommen. Zwar hatte ich erst Bedenken, ob sich die Farben nicht beißen, aber das Tuch ist so grün- und blaulastig, dass das Magenta doch recht schön dazu harmoniert.
Für eine kleine Verschnaufpause zwischendurch sorgten die Adventssocken von yarnbird, gestrickt mit Sockengarn von Lana Grossa.
In Arbeit sind aber auch schon wieder weitere Projekte, da ich ja gerne mehrere Ufos gleichzeitig arbeite. Zum einen stricke ich an einem schönen Kurzarmpulli - den Irish Coffee - mit Zopfmuster aus handgesponnenen Garn, eine Mischung aus Blue face Leicester und Gotland. Die Wolle ist traumhaft weich und wurde von mir als Premiere navajo verzwirnt. Wie unschwer erkennbar ist, musste ein gewisser Mitbewohner mit aufs Foto:
Ein KAL darf dabei auch wieder nicht fehlen. Nachdem ich im Facebook den Tritschko von Maschenkunst gesehen hatte, musste ich mich einfach dafür anmelden. Ich stricke das schöne Stück mit Seta Tweed von Lang Yarns.


Ansonsten sind auch noch andere Projekte gerade in der Planung und Reifephase, u. a. ein Strickprojekt für den anstehenden Schottland-Urlaub, Pimpen eines Webrahmens. Aber davon mehr demnächst.




Sonntag, 6. Januar 2013

Gestatten, ....



... mein Name ist Prinz, und ich bin heute hier bei der bepelzten Regierung und ihrem Personal eingezogen. Das erste Treffen ist ein wenig unglücklich gelaufen, denn die Kitty war leider alles andere als erfreut über die neue Gesellschaft. Das Personal ist jetzt noch ein wenig unglücklich darüber, aber das wird sich bestimmt bald legen.

Und im übrigen, wünschen wir alle drei ein frohes neues Jahr.



Das Personal wird in Kürze wieder über ihre komischen Strickereien berichten. Ich habe da eben so ein komisches und sehr kompliziert aussehendes Bild studiert, aber ich werde daraus nicht schlau. Das Personal weiss da mehr drüber. In diesem Sinne: Wir werden uns lesen.

Samstag, 15. September 2012

Urlaubsgestrick Schottland 2012

Hier kommen jetzt mal die ersten Projekte, die ich so im Urlaub, der mir schon Ewigkeiten weit weg vorkommt, gestrickt habe. Eigentlich war es eher ein Urlaub der UfOs.

Als erstes UfO brachte ich ein Paar Herrensocken in 42 mit zurück, ein Foto davon habe ich leider nicht gemacht und die Socken schon an den Träger weitergegeben.

Dann folgte die Vervollständigung eines UfOs, nämlich die zweite Socken "Orientalischer Farbrausch" aus dem Buch Socken aus aller Welt von Stephanie van der Linden:

Zwischenzeitlich wanderte dann das erste Tuch in die UfO-Kiste. Eine Traveling Woman mit einem schönen Leinen-Baumwollgarn. Leider hatte ich mich mit dem Garn völlig verkalkuliert und musste nach dem Urlaub Garn nachordern.
Wie man sieht, hat es ja funktioniert, auch wenn es erst einmal ein Krimi war, das Garn zu bestellen. Schön, wenn man die Karte der Verkäuferin verschlampt und dann hektisch alle Freundinnen nervt, die auch dort gekauft haben. Wenigstens bekam ich irgendwann die Telefonnummer, auch wenn es dann mehrere Tage noch Nerven gekostet hat, die gute Frau an die Strippe zu bekommen. Der Versand ging aber dann ratzfatz, so dass das Tuch ein gutes Ende finden konnte.

Als nächstes kam dann wieder ein Kleinprojekt an die Reihe. Socken aus einer Wolle, die extra so gefärbt ist, dass es zwei unterschiedliche Socken ergibt. Und da es 6fach-Sockenwolle ist, habe ich jetzt schöne warme Socken für den nächsten Winter.
Im vergangenen Jahr habe ich bei Shilasdair ein wunderschönes mit Krapp gefärbtes Garn gekauft, aus dem dann auch das Tuch Skye von Monika Eckert werden sollte. Wie gut, dass ich erst dieses Jahr in Schottland mit diesem Tuch begonnen habe, denn am Ende mussten wir noch extra nach Skye fahren, um doch noch einen Strang von Evas schöner Wolle zu kaufen, und auch das Tuch wurde erst in Deutschland fertig.
Weiterhin schuldig bleiben muss ich derzeit noch ein paar Handstulpen, die noch nicht abgelichtet wurden, ein Pulli, der noch darauf wartet, dass ich Garn nachspinne (auch hier mit der Garnmenge verkalkuliert) sowie ein paar SOS-Rettungssocken, die noch verpaart werden müssen (und mich bei der Farbe echt Überwindung kostet, örgs).